
Kalkofen "Wolfspfad"
Zeuge vergangener Zeiten im Grünen
Wusstest du?
Obwohl die Kalköfen im Stadtbezirk Kornelimünster/Walheim zwischen 1870 und 1924 errichtet wurden, mussten sie bereits in den 1950er Jahren wegen struktureller Veränderungen in der Kalkindustrie schließen.
Erzählter Rundgang
Stell dir vor, du stehst vor einem der letzten Zeugen einer längst vergangenen Industrieära. Der Kalkofen am Wolfspfad hat seit über einem Jahrhundert die Zeiten überdauert. Schau dich um, die massiven Steine erzählen von einer Zeit, in der Kalkbrennen das Rückgrat der lokalen Wirtschaft war. Wenn du nach rechts blickst, kannst du dir vorstellen, wie die Arbeiter einst unermüdlich Kalksteine in diesen Ofen schaufelten. Ganz in der Nähe, nordöstlich, erstreckt sich das Ströhbend und Wäldchen, ein stiller Zeuge der Transformation von Industrie zu Natur. Und wusstest du, dass dieser Ofen nach dem Zweiten Weltkrieg modernisiert wurde, um den Anforderungen der Zeit gerecht zu werden? Doch schon Mitte der 1950er Jahre war die Ära vorbei, als strukturelle Veränderungen die Kalkindustrie umkrempelten.
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Standort
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