
Denkzeichen in Berlin-Buch für die Opfer der nationalsozialistischsten Zwangssterilisation und „Euthanasie“-Morde
Erinnerung an die Unerhörten von 1940
Wusstest du?
Das Denkzeichen in Berlin-Buch wurde 2013 errichtet, um an die Opfer nationalsozialistischer Zwangssterilisationen und Euthanasie-Morde zu erinnern, und ist ein eindrucksvolles Beispiel für die Auseinandersetzung mit dunklen Kapiteln der Geschichte in der Kunst.
Steckbrief
- Gegründet
- 2013
Erzählter Rundgang
Hörst du das leise Flüstern des Windes durch die Bäume? Es ist, als ob die Natur selbst hier innehalten würde. Vor dir erhebt sich eine Skulptur, die nicht nur ein Kunstwerk, sondern ein mächtiges Zeugnis der Geschichte ist. Schau genau hin – die Linien und Formen erzählen von der Tragödie, die sich hier abgespielt hat. In der Nähe, etwas weiter links, könntest du das Denkmal für Hans Gummel entdecken, das ebenfalls Geschichten einer anderen Zeit bewahrt. Der Künstler dieser Skulptur hat mit großem Feingefühl die Schreie und das Schweigen der Opfer eingefangen. Wenn du die Augen schließt, kannst du fast die Stimmen jener hören, die nicht vergessen werden dürfen. Die eindringliche Präsenz dieses Ortes fordert dich auf, über die Vergangenheit nachzudenken und die Lehren für die Zukunft mitzunehmen.
Standort
In der Nähe

Sowjetisches Ehrenmal (Nordost)

Schlosspark Buch

Hans Gummel

Walter Friedrich

Schlosskirche Buch

Schlosspark Buch und angrenzende Waldfläche

Mater Dolorosa Kirche
