
Palais Thurn und Taxis
Geschichte in Stein gemeißelt im Herzen Frankfurts.
Wusstest du?
Im Jahr 1908 wurde das Palais Thurn und Taxis in ein Völkerkundemuseum umgewandelt, das eine spannende Abwechslung zu seiner vorherigen Nutzung als Residenz und Verwaltung bot.
Steckbrief
- Gegründet
- 1731-1739
- Architekt
- Robert de Cotte
Erzählter Rundgang
Stell dir vor, du stehst hier und hörst das emsige Treiben von Postkutschen, die vor über 250 Jahren an- und abfahren. Genau hier, wo du jetzt stehst, war einst das Zentrum der kaiserlichen Postverwaltung. Schau nach oben und bewundere die kunstvollen Verzierungen, die der französische Architekt Robert de Cotte entworfen hat. Vielleicht spürst du auch den Hauch von Diplomatie, der von den Wänden widerhallt – denn dieses Palais war nicht nur ein Postamt, sondern diente auch als Sitz des Bundestags des Deutschen Bundes. Wenn du dich umdrehst und in Richtung der nahegelegenen Hauptwache blickst, denk daran, dass hier einst politische Entscheidungen getroffen wurden, die weit über Frankfurt hinausreichten. Ein Ort, der mehr als nur Steine und Mörtel ist, sondern ein lebendiges Zeugnis der Geschichte.







