
Fam. Schloß
Ein stilles Mahnmal für verlorene Geschichten
Wusstest du?
Die Stolpersteine, die in den 1990er Jahren vom Künstler Gunter Demnig initiiert wurden, sind weltweit das größte dezentrale Mahnmal.
Steckbrief
- Barrierefreiheit
- Teilweise barrierefrei
- Webseite
- stolpersteine.com
Erzählter Rundgang
Stell dir vor, du gehst ganz normal die Straße entlang, und plötzlich bleibt dein Blick an etwas Kleinem und doch Bedeutendem hängen. Schau auf den Boden vor dir. Diese Messingtafeln, die Stolpersteine, erzählen die Geschichte der Familie Schloß. Hier lebten Menschen, deren Leben abrupt und gewaltsam durch das Regime der Nationalsozialisten endete. Dreh dich ein wenig nach rechts, und du kannst dir vorstellen, wie die Familie hier ein und aus ging. Jede Tafel steht für ein Familienmitglied, das nicht zurückkehrte. Es ist, als würden die Steine flüstern: 'Vergiss uns nicht'. Ein paar Schritte weiter, nordöstlich, findest du das Denkmal von Elise Ney. Vielleicht spürst du jetzt das Gewicht der Vergangenheit noch deutlicher, da dieser Ort so viel mehr als nur ein Weg ist.
Teil dieser Routen
Standort
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