
Aegidienkirche
Eine Ruine voller Geschichte und Erinnerung
Wusstest du?
Die Ruine der Aegidienkirche, die 1952 als Mahnmal eröffnet wurde, ist ein seltenes Beispiel für den Erhalt eines gotischen Kirchengebäudes als Kriegsdenkmal in Deutschland.
Steckbrief
- Gegründet
- 1347
- Architekt
- Georg Ludwig Friedrich Laves
- Baustil
- Gotik
- Denkmalstatus
- Baudenkmal
- Eröffnungsdatum
- 27.10.1952
- Konfession
- Evangelisch-lutherisch
- Barrierefreiheit
- Vollständig barrierefrei
- Webseite
- aegidienkirche-hannover.de
Erzählter Rundgang
Stell dir vor, du stehst hier im 14. Jahrhundert. Die Glocken der Aegidienkirche läuten, und die Menschen strömen herbei, um den Sonntagsgottesdienst zu feiern. Schau nach oben, sieh die gotischen Bögen und Fenster, die einst in voller Pracht leuchteten. Hinter dir, nur wenige Schritte entfernt, findest du den Siebenmännerstein, ein weiteres Relikt aus vergangenen Zeiten. Die Ruine erzählt Geschichten von Glanz und Zerstörung, besonders jene schicksalhafte Nacht im Jahr 1943, als die Bomben fielen. Heute ist es ein Ort des Gedenkens, doch wenn du genau hinhörst, kannst du das Echo der Vergangenheit spüren, das in den Mauern widerhallt. Lass deine Gedanken wandern und stell dir vor, wie die Menschen hier einst lebten und arbeiteten.
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