
Aschrott-Brunnen
Ein versunkenes Mahnmal der Erinnerung
Galerie
Wusstest du?
Der Aschrott-Brunnen wurde 1987 von Horst Hoheisel als im Boden versenkte Negativform gestaltet und dient seitdem als eindrucksvolles Mahnmal gegen Zerstörung und Intoleranz.
Steckbrief
- Gegründet
- 1987
- Barrierefreiheit
- Vollständig barrierefrei
Erzählter Rundgang
Kannst du es hören? Das leise Plätschern, das aus dem Boden zu kommen scheint. Schau nach unten und stell dir vor, wie hier einst ein prachtvoller Brunnen stand, gestiftet von Sigmund Aschrott. Ein bemerkenswerter Mann, dessen Vision diesen Platz prägte. Heute siehst du das Mahnmal von Horst Hoheisel, ein versenktes und negatives Abbild des Originals. Es ist ein stiller Protest gegen das Vergessen. Wenn du in Richtung der Karlskirche schaust, stell dir vor, wie dieser Platz vor über einem Jahrhundert ausgesehen haben mag. Und dennoch hat die Zerstörung nicht das letzte Wort. Dieser Brunnen ist ein Symbol der Erinnerung geworden, das uns auffordert, die dunklen Kapitel der Geschichte nicht zu verdrängen.







