
St. Maria ad Gradus
Geschichte und Legenden zwischen Dom und Rhein
Wusstest du?
Die Gebeine der seligen Richeza, der Königin von Polen und Enkelin Kaiser Ottos II., wurden 1817 aus St. Maria ad gradus in den Kölner Dom überführt.
Steckbrief
- Gegründet
- 1062
Erzählter Rundgang
Stell dir vor, du stehst inmitten einer lebendigen Vergangenheit. Die Mauern um dich herum, die einst zur St. Maria ad Gradus gehörten, könnten Geschichten von Königinnen flüstern. Schau nach links, dort, wo heute der majestätische Kölner Dom emporragt, war einst der Immunitätsbezirk dieser Kirche. Hier fand die polnische Königin Richeza ihre letzte Ruhe, bevor ihre Gebeine in den Dom überführt wurden. Spürst du den sanften Wind, der vom Rhein herüberweht? Dieser Fluss, der Geschichte und Geschichten gleichermaßen trägt, war Zeuge der Blütezeit der Kirche. Vielleicht hörst du auch das leise Plätschern des Dionysos-Brunnens hinter dir, der dich daran erinnert, dass hier einst das Herz von Köln schlug.







