
Trägerstecksperre
Kaltes Kriegsrelikt mitten in Lübeck
Wusstest du?
Die drei Doppelreihen von Schächten in Lübeck sind Relikte des Kalten Krieges und dienten als Aufnahmelöcher für steckbare Panzersperren, um die Stadt im Falle eines Angriffs zu schützen, ohne große Kollateralschäden zu verursachen.
Erzählter Rundgang
Schau dir mal die gepflasterte Straße an, auf der du stehst. Kannst du dir vorstellen, dass diese Reihen von unscheinbaren Löchern einmal Panzersperren getragen haben? Die Trägerstecksperren hier in Lübeck sind stille Zeugen einer Zeit, in der die Stadt mit der ständigen Bedrohung eines Angriffs lebte. Stell dir vor, wie diese Sperren in kürzester Zeit einsatzbereit gemacht werden konnten, um die Stadt zu schützen, ohne sie zu zerstören. Hinter dir, in der Nähe der Rehderbrücke, war die Grenze zwischen Ost und West nie weit entfernt. Diese Sperren waren ein wichtiger Teil der Verteidigung. Während du weitergehst, denk an die Ingenieure und Stadtplaner, die diese Lösungen fanden, um das Leben in Lübeck zu bewahren. Es ist ein faszinierendes Stück Geschichte, das direkt unter deinen Füßen liegt.
Standort
In der Nähe

Rehderbrücke

Trägerstecksperre (Ost 2)

St.-Aegidien-Kirche

Carlebach-Synagoge

Sankt Annen-Museum

Johannis-der-Täufer-Brunnen

Klughafenbrücke
