
Klein-Glienicker Kapelle
Neugotisches Kleinod von Kaiser Wilhelm I. gestiftet
Wusstest du?
Zwischen 1979 und Anfang der 1990er Jahre war die Kapelle ungenutzt.
Steckbrief
- Gegründet
- 1880
- Architekt
- Reinhold Persius
- Baustil
- Neugotik
- Denkmalstatus
- Baudenkmal
- Eröffnungsdatum
- 31.10.1881
- Konfession
- Evangelisch
- Barrierefreiheit
- Nicht barrierefrei
- Webseite
- klein-glienicker-kapelle.de
Nachweise und Prüfung
- Urheberschaft
- Urheberschaft nicht verfügbar
- Veröffentlichungsfreigabe
- Freigabeherkunft nicht verfügbar
- Redaktionelle Prüfung
- Nicht redaktionell geprüft
Erzählter Rundgang
Blicke auf die gotischen Spitzbögen und filigranen Verzierungen, die typisch für den neugotischen Baustil sind, den Reinhold Persius 1881 hier zum Leben erweckte. Diese Kapelle wurde von keinem Geringeren als Kaiser Wilhelm I. und Prinz Carl von Preußen gestiftet, was ihrer Bedeutung als Teil der Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin zusätzliches Gewicht verlieh. Als architektonisches Erbe Brandenburgs steht sie unter Denkmalschutz. Die Stille hier lässt dich die Geschichte beinahe spüren, insbesondere wenn du bedenkst, dass die Kapelle wegen ihrer Lage im Zonenrandgebiet von 1979 bis in die 1990er Jahre nicht genutzt wurde. Im Inneren findest du eine Orgel, die den protestantischen Charakter dieses Ortes unterstreicht. Es ist ein ruhiger, aber tief verwurzelter Teil der Kirchengemeinde des Kirchenkreises Potsdam.
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