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Nornenbrunnen
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Nornenbrunnen

Jugendstil trifft Mythologie im Herzen Münchens

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Der Nornenbrunnen auf dem Maximiliansplatz ist ein faszinierendes Beispiel für Jugendstil-Architektur, entworfen von Hubert Netzer im Jahr 1907. Die aus Kirchheimer Muschelkalk gestalteten Figuren der Nornen – Urd, Verdandi und Skuld – lehnen an eine große Wasserschale, aus der das Wasser sanft in darunterliegende flache Becken fließt. Die kunstvolle Darstellung der germanischen Schicksalsfrauen verleiht dem Brunnen eine mystische Aura, die jeden Besucher in ihren Bann zieht.
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Der Nornenbrunnen, ein Werk des Architekten Hubert Netzer, ist ein seltenes Beispiel für Jugendstil-Architektur in einer Brunnenanlage und steht als denkmalgeschütztes Bauwerk im Herzen von München.

Steckbrief

Gegründet
1907
Architekt
Hubert Netzer
Baustil
Jugendstil
Denkmalstatus
Baudenkmal

Erzählter Rundgang

Stell dir vor, du stehst vor einem Fenster in die Vergangenheit. Die drei Nornen vor dir, Urd, Verdandi und Skuld, sind nicht nur Figuren, sondern Hüterinnen der Zeit. Schau dir ihre Gesichter an. Sie erzählen Geschichten von Vorherbestimmung und Veränderung. Links neben dir, im Schatten der Bäume des Maximiliansplatzes, flüstert der Wind die Geschichten derer, die hier vor dir waren. Hubert Netzer, der Schöpfer dieser Skulptur, hat den Stein so gemeißelt, dass er fast lebendig wirkt. Wenn du genau hinhörst, hörst du vielleicht sogar das leise Raunen des Wassers, das die Schicksale der Menschen weiterträgt.

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